Über uns
Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig verfolgt das Ziel, auf der Grundlage von interdisziplinärer Forschung, Wege zur Vereinbarkeit einer gesunden Umwelt mit der gesellschaftlichen Entwicklung aufzuzeigen. Die AG Umweltrisiken und Extremereignisse des Department Stadt- und Umweltsoziologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ (Leipzig) forscht zur sozialen Dimension des Klimawandels und seinen Folgen. Die Gruppe untersucht langfristige gesellschaftliche Resilienz- und Anpassungsdynamiken und wie diese mit politischen, ökonomischen und planerischen Faktoren interagieren. Auf lokaler Ebene werden vor allem die Wahrnehmungen von Umweltrisiken und Extremereignissen sowie verschiedene Anpassungs- und Vorsorgemaßnahmen analysiert. Ziel ist es, die Ursachen und Folgen von Konflikten und Polarisierungen in der Hochwasservorsorge zu erkennen und mit der Praxis Lösungen zu entwickeln.
Unsere Ziele in KAHR
Das UFZ untersucht, wie verschiedene gesellschaftliche Akteure Hochwasserrisiken wahrnehmen und welche Erwartungen sie an technische sowie natürliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz haben. Im Fokus stehen betroffene Kommunen, Haushalte, Unternehmen und Vertreter der Wasserwirtschaft im Ober- und Unterlauf von Flüssen. Die Analyse betrachtet dabei auch Fragen der Gerechtigkeit, etwa inwiefern und wie sich wahrgenommene Vor- und Nachteile von Hochwasserschutzmaßnahmen zwischen flussaufwärts und flussabwärts gelegenen Regionen unterscheiden. Grundlage der Untersuchung sind Interviews mit unterschiedlichen Akteuren, die systematisch ausgewertet und miteinander verglichen werden. Ziel ist es, besser zu verstehen, welche Maßnahmen als wirksam, fair und gesellschaftlich akzeptiert wahrgenommen werden.
Unser Team
- Prof. Dr. Christian Kuhlicke
- Dr. Lisa Köhler
- Zora Reckhaus
Kontaktdaten
Prof. Dr. Christian Kuhlicke
Permoserstr. 15
04318 Leipzig
Tel: +49 341 235 1751
E-Mail:



