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BMFTR-Projekt KAHR für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: Klima-Anpassung, Hochwasser und Resilienz

 

 

Über uns

Das Bauingenieurwesen des Fachbereichs bauen-kunst-werkstoffe bildet neben der Lehre in verschiedenen bauspezifischen Studiengängen ein breites Spektrum an interdisziplinären Forschungsvorhaben ab. Der Forschungsschwerpunkt "Wasser Umwelt Klima" befasst sich neben dem KAHR-Projekt mit weiteren interdisziplinären und internationalen Forschungsprojekten. 

Im Fokus stehen dabei KI-basierte Entwicklungen für die Starkregen- und Sturzflutvorsorge, der Zusammenhang von Schneeschmelze und Bodenfeuchte in alpinen Einzugsgebieten, der Einfluss verschiedener Parameter auf den Gradtagfaktor zur Verbesserung von Schneeschmelze-Vorhersagemodellen und die Minimierung von Schäden durch Starkregen- und Sturzflutereignisse sowie die Nutzung des Starkregens in wasserarmen Regionen in Jordanien.

Darüber hinaus befindet sich an der Hochschule der Sitz des Kompetenznetzwerks „Wissenschaft für den Wiederaufbau“, einer Initiative des Landes RLP in Zusammenarbeit mit seinen Hochschulen. Dieses hat zum Ziel, die wissenschaftliche Expertise der Wissenschaftseinrichtungen des Landes zur Krisenfolgenbewältigung und zum Wiederaufbau für eine nachhaltige, zukunftsfähige und klimaangepasste, resiliente Entwicklung des Ahrtals und der weiteren von der Flut-/Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebiete in RLP unter seinem Dach zu bündeln.

Unsere Ziele in KAHR 2.0

Innerhalb des KAHR-Projekts verfolgt der Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe das Ziel, für die Feststellung der optimalen baulichen Maßnahme am Gewässer, in der Fläche und zum Objektschutz ein Entscheidungssystem aufzubauen. Hierbei sollen anhand verschiedener Eingangsparameter, wie z.B. Lage zum Gewässer, Fließgeschwindigkeit, Wassertiefe, Treibgutanfall und des Ziels (z.B. Wasserrückhalt, Notwasserweg, Objektschutz) zielführende bauliche Maßnahmen eruiert werden. Im Zuge dessen sollen aus den möglichen und angebotenen Maßnahmen und Systemen gezielt die für die jeweiligen Fragestellungen in Frage kommenden Maßnahmen und Werkzeuge ausgewählt werden. Hierbei sind zum einen die Entstehungsseite eines Hochwassers aber auch das Überschwemmungsgebiet und das Gewässer zu betrachten. Weiter befasst sich der Fachbereich mit dem natürlichen Wasserrückhalt und der Reduzierung der Bodenerosion in der Fläche z.B. durch nachwachsende Rohstoffe (wie z.B. Miscanthus) und deren Verwendung als Baustoff. 

 

Kontaktdaten

Prof. Dr.-Ing. Lothar Kirschbauer
Konrad-Zuse-Straße 1
56075 Koblenz
Telefon: +49 261 9528 631

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Kompetenznetzwerk „Wissenschaft für den Wiederaufbau“

M.Eng. M. Sc. Jonas Weck
Konrad-Zuse-Straße 1
56075 Koblenz

Telefon: +49 261 9528 721

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Projektverbund KAHR 2.0

  • bwk | bauen-kunst-werkstoffe Bauingenieurwesen, HS Koblenz
    bwk | bauen-kunst-werkstoffe Bauingenieurwesen, HS Koblenz

    Das Bauingenieurwesen des Fachbereichs bauen-kunst-werkstoffe bildet neben der Lehre in verschiedenen bauspezifischen Studiengängen ein breites Spektrum an interdisziplinären Forschungsvorhaben ab. Der Forschungsschwerpunkt "Wasser Umwelt Klima" befasst sich neben dem KAHR-Projekt mit weiteren interdisziplinären und internationalen Forschungsprojekten

    Innerhalb des KAHR-Projekts verfolgt der Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe das Ziel, für die Feststellung der optimalen baulichen Maßnahme am Gewässer, in der Fläche und zum Objektschutz ein Entscheidungssystem aufzubauen.

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  • GFZ | Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum
    GFZ | Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum

    Das Deutsche GeoForschungsZentrum Potsdam fokussiert sich auf die Erforschung des Systems Erde. Hierbei steht einerseits ein verbessertes System- und Prozessverständnis im Fokus, andererseits wird auch die Interaktion mit den Menschen analysiert und Strategien und Handlungsempfehlungen entworfen. Die Erforschung und Analyse von Naturgefahren wie Hochwasser und Strategien zur Risikoreduktion auch unter Berücksichtigung des globalen Wandels nehmen in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle an.

    Wir entwickeln lokal verortete Klimaszenarien als Grundlage für Schutzziele und -maßnahmen und erarbeiten mit Praxispartnern Extremszenarien für heutige und zukünftige Klimabedingungen. Mithilfe hydrologischer und hydraulischer Modelle analysieren wir, wie sich die Wirksamkeit von Hochwasserschutzmaßnahmen unter Klimawandelbedingungen verändert – inklusive Worst-Case-Szenarien und Risikobewertungen. Unsere Arbeit trägt zur Weiterentwicklung klimaresilienter Methoden bei, unterstützt die Wasserwirtschaft und räumliche Planung und fördert den Wissenstransfer in andere Regionen.

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  • IÖR | Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.
    IÖR | Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.

    Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Mit Blick auf die globalen sozial-ökologischen Herausforderungen forschen wird daran, tiefgreifende und umfassende Transformationen zu beschleunigen und umzusetzen sowie die Regionen, Städte und Quartiere nachhaltig und resilient zu gestalten.

    Ziel unseres Beitrags zum Forschungsprojekt ist die Untersuchung der Anwendungsmöglichkeiten und Praxiserfahrungen mit bauplanungs- und umweltrechtlichen Instrumenten für einen hochwasserresilienten Wiederaufbau und eine nachhaltige Anpassung an Klimarisiken. Die Ergebnisse sollen zur Verbesserung rechtlicher und planerischer Rahmenbedingungen des Wiederaufbaus beitragen sowie in Forschung, Lehre und Fachpraxis Anwendung finden.

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  • IREUS | Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung, Universität Stuttgart
    IREUS | Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung, Universität Stuttgart

    Das Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung der Universität Stuttgart (IREUS) befasst sich mit Fragestellungen aus dem Bereich der Raum- und Umweltplanung sowie der räumlichen Risikovorsorge. In der Forschung setzt das Institut insbesondere auf empirisch gestützte, wirkungsorientierte Raum-, Umwelt- und Risikoforschung, wobei ein inter- und transdisziplinärer Ansatz, der planungs- und ingenieurwissenschaftliche mit umwelt-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Forschungsinhalten vernetzt, verfolgt wird.

    Ziele des IREUS im KAHR 2.0-Projekt sind die Weiterentwicklung differenzierter Schutzziele – insbesondere im Hinblick auf die Schutzwürdigkeit unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, Raumnutzungen sowie kritischer und sensibler Infrastrukturen –, die Evaluation der Nutzung und Wirkung neuer Rechtsvorschriften, die Stärkung des Wissenstransfers und Erfahrungsaustausches sowie die Mitentwicklung eines digitalen Tools für die Dokumentation und den Wissenstransfer wichtiger Erkenntnisse und Best-Practice-Beispiele.

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  • IWW | Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft, RWTH Aachen University
    IWW | Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft, RWTH Aachen University

    Der Lehrstuhl und das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) bearbeitet unter anderem Fragestellungen rund um das Thema Hochwasserschutz mit einer ingenieurwissenschaftlichen Herangehensweise und oft mit einem interdisziplinären Ansatz. Neben Messungen im Freiland zählen wasserbauliche Modellversuche und hydronumerische Simulationen zu den wissenschaftlichen Methoden des IWW.

    Ziel des IWW im KAHR2.0-Projekt ist es, Retentionspotentiale zu analysieren und die Wirkung klassischer und neuartiger Hochwasserschutzmaßnahmen unter Klimawandelbedingen zu untersuchen. Als Verantwortlicher für das Projektbüro fungiert das IWW zudem als Koordinator und Multiplikator vor Ort für Betroffene und Interessierte.

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  • L-Ahr | Landkreis Ahrweiler
    L-Ahr | Landkreis Ahrweiler

    Der Landkreis Ahrweiler im nördlichen Rheinland-Pfalz besteht aus drei Städten, vier Verbandsgemeinden (mit zusammen 70 Ortsgemeinden) und einer verbandsfreien Gemeinde, die sich über eine Fläche von 787 km² erstrecken. Insgesamt wohnen rund 130.000 Einwohner im Landkreis.

    Unser Ziel im Rahmen des KAHR Projekts liegt vor allem im zukunftsorientierten, resilienten Wiederaufbau des Ahrtals. Unsere Aufgabe besteht darin, die gewonnen Erkenntnisse praxistauglich zu gestalten und als Konzept oder Maßnahme im Ahrtal zu etablieren. Die Kreisverwaltung Ahrweiler ist als Praxispartner das Bindeglied zwischen der Wissenschaft und dem praktischen Wiederaufbau vor Ort.

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  • RER | Regionalentwicklung und Risikomanagement, TU Dortmund
    RER | Regionalentwicklung und Risikomanagement, TU Dortmund

    Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Risikomanagement (RER) an der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund forscht zu raumbezogenen Risiken, Klimafolgen, Vulnerabilitäten und planerischen Strategien für resiliente Siedlungs- und Infrastruktursysteme. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Hochwasser- und Starkregenrisiken, Kritische Infrastrukturen, räumliche Vorsorgeinstrumente sowie die Frage, wie Risikoanalysen wirksam in Planungs-, Governance- und Wiederaufbauprozesse integriert werden können.

    Im Projekt KAHR 2.0 untersucht der Lehrstuhl RER, wie Wiederaufbauprozesse nach der Flutkatastrophe 2021 stärker risikobasiert, klimaangepasst und langfristig resilient ausgestaltet werden können. Dazu verbindet RER raumbezogene Gefährdungs-, Expositions- und Vulnerabilitätsanalysen mit der Bewertung konkreter Wiederaufbaumaßnahmen, insbesondere Standortverlagerungen, schadensmindernden Maßnahmen und der Weiterentwicklung von Förder- und Planungslogiken.

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  • UFZ | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
    UFZ | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

    Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig verfolgt das Ziel, auf der Grundlage von interdisziplinärer Forschung, Wege zur Vereinbarkeit einer gesunden Umwelt mit der gesellschaftlichen Entwicklung aufzuzeigen. Die Arbeitsgruppe Umweltrisiken und Extremereignisse des Department Stadt- und Umweltsoziologie befasst sich mit den Folgen und Wahrnehmungen von hydro-meteorologischen Extremereignissen. Dabei steht die Interaktion zwischen Umweltgefahren, wie z.B. Überschwemmungen, und der Gesellschaft im Fokus.

    Das UFZ erforscht innerhalb von KAHR 2.0, wie verschiedene gesellschaftliche Gruppen Hochwasserrisiken einschätzen und welche Erwartungen sie an technische oder natürliche Schutzmaßnahmen haben. Dabei werden auch Gerechtigkeitsfragen untersucht, etwa wie Vor- und Nachteile von Maßnahmen zwischen Ober- und Unterlauf von Flüssen wahrgenommen werden.

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  • WVER | Wasserverband Eifel-Rur
    WVER | Wasserverband Eifel-Rur

    Der Wasserverband Eifel-Rur reinigt im deutschen Einzugsgebiet der Rur von der Nordeifel bis ins Heinsberger Land und von Aachen bis Düren das anfallende häusliche sowie industrielles Abwasser in 43 Kläranlagen. Dabei handelt es sich um eine Gesamtabwassermenge von im Schnitt zwischen 125 – 130 Mio. Kubikmeter. Im Zusammenhang mit der Abwasserreinigung betreut er zudem ca. 800 Sonderbauwerke wie Regenrückhaltebecken und Pumpstationen. Ebenso unterhält er 1.900 Kilometer Gewässerstrecken und erfüllt Aufgaben des Hochwasserschutzes an Fließgewässern. Dazu verfügt er unter anderem über 53 Hochwasserrückhaltebecken. Außerdem betreibt er in der Nordeifel sechs Talsperren mit einem Gesamtstauvolumen von ca. 300 Mio. Kubikmetern, stützt mit seinen Wasservorräten die Trinkwasseraufbereitung in der Region und stellt die Brauchwasserversorgung von Wasser nutzenden Industrie- und Gewerbebetrieben sicher.

    Der Verband hat seinen Sitz in Düren und ca. 620 Beschäftigte. Das Verbandsgebiet umfasst eine Fläche von 2.087 km², darin leben ca. 1,1 Mio. Menschen.

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Projektbüro KAHR 2.0

Frau Dr.-Ing. Stefanie Stenger-Wolf

Tel:  +49 (0) 241 80 25748
E-Mail: kahr-nrw@iww.rwth-aachen.de

Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der RWTH Aachen University
Mies-van-der-Rohe-Straße 17 | 52074 Aachen


Projektbüro RLP (bis Feb. 2025)

Frau Tanja Nietgen

Tel:  +49 (0) 2641 973 570 
E-Mail: kahr-rlp@iqib.de

IQIB  -  Institut für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung GmbH
Kurgartenstraße 1  | 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

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