Das Hochwasser im Juli 2021 hat zu einer extremen Betroffenheit an Erft, Inde, Vichtbach und Wupper in Nordrhein-Westfalen (NRW) sowie an der Ahr in Rheinland-Pfalz (RLP) geführt. KAHR begleitet den (Wieder)-aufbauprozess und leistet einen wissenschaftlichen Beitrag zum Hochwasserrisikomanagement nach der Flutkatastrophe, um betroffene Regionen resilienter zu gestalten. Im Anschluss an das Vorgängerprojekt KAHR (2021‑2025) werden in KAHR 2.0 bereits abgeschlossene und laufende Maßnahmen analysiert, Best Practices identifiziert und Strategien für den europaweiten Transfer entwickelt.
Konkret werden in KAHR 2.0...
- Klimaresiliente und nach und Empfindlichkeiten von Raumnutzungen & Infrastrukturen differenzierte Schutzziele erarbeitet
- Implikationen für Schutzstrategien und Schutzmaßnahmen aus Szenarien für Starkregen und Hochwasser unter Bedingungen des Klimawandels erarbeitet
- Umsetzung und Akzeptanz von natürlichem und technischem Wasserrückhalt analysiert und weitere Potentiale erarbeitet
- Die Wirkung neuer Rechtsvorschriften in Bezug auf einen klimaresilienten Wiederaufbau und Hochwasservorsorge analysiert
- Die Wirkung der der bisherigen Wiederaufbauförderung analysiert
- Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch geleistet
- Projektergebnisse in einem digitalen Online‑Tool verstetigt


