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BMFTR-Projekt KAHR für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: Klima-Anpassung, Hochwasser und Resilienz

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Hochwasserpartnerschaft Ahr vernetzt Wissenschaft und Praxis

Am 07.09.2026 fand die 23. Hochwasserpartnerschaft Ahr in Ahrweiler statt bei der KAHR 2.0, das Trierbachtalprojekt und das Forschungsprojekt MonAHR vorgestellt wurden. 

Die Hochwasserpartnerschaft Ahr ist ein freiwilliger Zusammenschluss des Kreises Ahrweiler, der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig, der Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Bad Breisig und Brohltal, der Gemeinde Grafschaft sowie der Ortsgemeinden, die gemeinsam die Hochwasservorsorge voranbringen möchten. Hierzu findet auch ein Austausch mit den Nachbarkommunen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen statt. Die Partner beschäftigen sich in regelmäßigen Workshops mit verschiedenen Aspekten der Hochwasser- und Starkregenvorsorge. Dabei werden das gesamte Kreisgebiet, die Ahr, deren Zu- und Nebenflüsse sowie weitere Gewässer betrachtet. Die Hochwasserpartnerschaft Ahr bietet dabei eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Kommunen, Fachbehörden, Wissenschaft und den Menschen, die vor Ort mit den Folgen von Hochwasser und Starkregen umgehen. Die regelmäßigen Treffender Partnerschaft ermöglichen es, aktuelle Erkenntnisse zusammenzuführen, Erfahrungen auszutauschen und daraus gemeinsame Ansätze für die Region zu entwickeln.

„Die Extremwetterereignisse der vergangenen Jahre zeigen deutlich, dass der Klimawandel uns vor immense Herausforderungen stellt. Umso wichtiger ist es, dass wir über fachliche und institutionelle Grenzen hinweg zusammenarbeiten, Fragen gemeinsam diskutieren und Lösungsansätze entwickeln“, betonte Landrätin Cornelia Weigand. „Gerade bei komplexen Herausforderungen müssen Wissenschaft und Praxis eng zusammenarbeiten. Wir brauchen den Austausch zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Erfahrungen derjenigen, die vor Ort Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen und Maßnahmenumsetzen.“

Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf vom Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen stellte die Fortführung des Projekts KAHR - KAHR2.0 vor.  Lukas Heinemann vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum gab Einblicke in das Trierbachtalprojekt in welchem es um die Umsetzung und Verstetigung von Wasserrückhaltemaßnahmen in der Landwirtschaft geht. Prof. Dr. Lothar Kirschbauer von der Hochschule Koblenz und Sophia Sonak von der Hochschule Trier stellten außerdem das Forschungsprojekt MonAHR vor. in MonAHR wird von 2024 bis 2029 die ökologische Entwicklung der Ahr im Zuge der Wiederaufbaumaßnahmen wissenschaftlich begleitet. 




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Projektbüro KAHR 2.0

Frau Dr.-Ing. Stefanie Stenger-Wolf

Tel:  +49 (0) 241 80 25748
E-Mail: kahr-nrw@iww.rwth-aachen.de

Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der RWTH Aachen University
Mies-van-der-Rohe-Straße 17 | 52074 Aachen


Projektbüro RLP (bis Feb. 2025)

Frau Tanja Nietgen

Tel:  +49 (0) 2641 973 570 
E-Mail: kahr-rlp@iqib.de

IQIB  -  Institut für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung GmbH
Kurgartenstraße 1  | 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

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