BMBF-Projekt KAHR für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: Klima-Anpassung, Hochwasser und Resilienz

Natürliche und technische Retentionsräume im Ahr-Einzugsgebiet

Am 9. Dezember 2022 führten die Geschäftsstelle des Kompetenznetzwerkes "Wissenschaft für den Wiederaufbau" (WfdW) zusammen mit dem BMBF-KAHR Projekt den ersten Workshops zum Thema Natürliche und technische Retentionsräume  im Ahr-Einzugsgebiet durch. 

Der vierstündige Workshop begann mit Impulsvorträgen, in denen unter Anderem betont wurde, dass weder der natürliche noch der technische Rückhalt alleine die Lösung sind. Beide Ansätze müssen verfolgt und miteinander kombiniert werden. Auch gibt es leider nicht die eine zentrale Stelle, an der mit einer einzelnen Rückhaltung eine signifikante Hochwasservorsorge erzielt werden kann. Aufgrund der  steilen Topografie des Ahrtals gibt es viele Zuflüsse, die jeweils einen kleinen Teil des Einzugsgebiets ausmachen. Der größte Zufluss, der Trierbach, macht ungefähr 12 % des Gesamteinzugsgebiets aus. Das Einzugsgebiet der Ahr ist überwiegend bewaldet, aber aufgrund der Geologie hat der Boden ein geringes Versickerungsvermögen. Dennoch kann der natürliche Gebietsrückhalt lokal verbessert werden. 

In Arbeitsgruppen zu technischem und natürlichem Rückhalt sowie dem Rückhaltepotential in Städten wurden weiter Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen bei der Umsetzung von Maßnahmen besprochen. 

Projektbüro NRW

Frau Stefanie Wolf, M.Sc.

Tel:  +49 (0) 241 80 25748
E-Mail: kahr-nrw@iww.rwth-aachen.de

Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der RWTH Aachen University
Mies-van-der-Rohe-Straße 17 | 52074 Aachen


Projektbüro RLP

Frau Tanja Nietgen

Tel:  49 (0) 2641 973 344 
E-Mail: kahr-rlp@iqib.de

IQIB  -  Institut für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung GmbH
Wilhelmstr. 56 | 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

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